„Bis hierher – und weiter“ macht Gestaltung zum Raum für gesellschaftlichen Dialog.
Mit einer gut besuchten Vernissage am 19. Februar 2026 wurde die Ausstellung „Bis hierher – und weiter“ eröffnet. Gezeigt wurden die Ergebnisse eines Semesterprojekts im Studiengang Kommunikationsdesign der HTW Berlin, das sich gestalterisch mit den Themen Vorsorge, Friedhof und Bestattung auseinandersetzte. Zunächst war die Ausstellung bis zum 25. Februar im ahorn Space am Hermannplatz zu sehen.
Im Zentrum des Projekts stand die Frage, wie Design dazu beitragen kann, gesellschaftlich sensible Themen aus der Tabuzone zu holen und neue Formen der Auseinandersetzung zu ermöglichen. Die Studierenden entwickelten reflektierte und vielschichtige Ansätze zwischen Informationsdesign, narrativen Formaten, spekulativen Entwürfen und Servicekonzepten. Die Arbeiten eröffneten neue Perspektiven auf Trauer, Abschied und Vorsorge – und luden dazu ein, über individuelle wie gesellschaftliche Formen des Weitergehens nachzudenken.
Realisiert wurde die Ausstellung in Kooperation mit dem Praxispartner ahorn. Die Vernissage bot Raum für intensive Gespräche zwischen Studierenden, Fachpublikum und interessierten Besucherinnen und Besuchern über die Rolle von Gestaltung in existenziellen Lebensbereichen.
Fortsetzung auf dem Campus
Seit dem 26. Februar 2026 ist „Bis hierher – und weiter“ erneut zu sehen – bis April auf dem Campus der HTW Berlin, Gebäude WH, Raum A 205. Damit wird die Ausstellung in den Hochschulkontext zurückgeführt und bleibt auch für Studierende und Lehrende anderer Fachrichtungen zugänglich. Das Projekt wurde von Prof. Birgit Bauer geleitet und steht exemplarisch für die diskursive und gesellschaftlich orientierte Ausrichtung des Studiengangs Kommunikationsdesign: Design als Praxis, die nicht nur gestaltet, sondern vermittelt, öffnet und Dialoge anstößt.
Eine Bildergalerie der Ausstellung ist in unseren Stories zu sehen.